Oft kommt es vor, dass eine Automarke ein neues Modell vorstellt und dann in den sozialen Medien wie Instagram oder TikTok ein riesiger Sturm an Kritik ausbricht. Viele sagen, der Vorgänger sei besser und schöner gewesen und alles Neue sei hässlich. Aber stimmt das wirklich? Vielleicht geben wir neuen Autos einfach zu wenig Zeit.
Wenn man bedenkt, dass der Huracán 2014 vorgestellt wurde und inzwischen schon elf Jahre alt ist, könnte man sagen, er sei gereift wie ein guter Wein. Seine bekannte Form ist äußerst beliebt, und wir haben rund tausend verschiedene Varianten dieses Modells gesehen, eine schöner als die andere. Aber glauben Sie mir, auch der Huracán war anfangs nicht bei allen beliebt, als er auf den Markt kam. Und das ist nichts Neues. Selbst der Countach bekam in den frühen siebziger Jahren viel Kritik. Heute ist er eines der bekanntesten und schönsten Autos, die es je gab.
Genau das sehen wir jetzt beim Temerario. Vielen Autoliebhabern gefällt besonders das Heck nicht. Und ich muss ehrlich sein: Es ist wirklich ein Heck, an das man sich erst gewöhnen muss. Es hat Gestaltungselemente, die wir so noch nicht gesehen haben. Auffällig ist, dass es am Heck kaum lackierte Flächen gibt, was alles sehr offen wirken lässt. Die Front dagegen ist meiner Meinung nach sehr gelungen. Jetzt müssen wir nur abwarten, bis die ersten Sondermodelle mit Spoilern und anderen Gestaltungselementen erscheinen. Lassen wir uns überraschen.
Dieses Exemplar wurde übrigens in München gesichtet und ist das erste in Grün. Wir werden wahrscheinlich noch viele weitere in dieser Farbe sehen, denn Grün war für Lamborghinis schon immer eine beliebte Wahl.
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