Eine wilde Koenigsegg-Kombination aus Aachen

Eine wilde Koenigsegg-Kombination aus Aachen

So eine Kombination haben wir noch nie zuvor gesehen! Sowohl die Fahrzeuge als auch die Farben sind unübertroffen. Diese beiden wurden in Aachen gesichtet.

Einen der beiden Jeskos haben wir tatsächlich schon einmal gesehen. Damals dachte man vielleicht, dass es farblich kaum besser gehen könnte. Schließlich sind Hellgrün und Orange nicht gerade typische Farben, die man kombiniert. Doch wir haben uns geirrt. Bei diesem Jesko Attack passierte es erneut: Nicht nur Blau und Orange wurden gemischt, sondern es kamen auch noch gelbe Details hinzu. Zusammen mit dem Jesko Absolut ergibt sich eine bunte Mischung aus allem. Es erinnert fast schon an Ostern mit seinen bunten Ostereiern. Aber wir hatten nicht einmal Weihnachten. Trotzdem ist es eine ausgesprochen spannende Kombination aus einem Koenigsegg Jesko Absolut und einem Koenigsegg Jesko Attack.

Der Koenigsegg Jesko Absolut und der Koenigsegg Jesko Attack sind zwei Varianten des Jesko-Modells, die für unterschiedliche Einsatzzwecke entwickelt wurden. Während der Absolut auf Höchstgeschwindigkeit und Aerodynamik optimiert ist, liegt beim Attack der Fokus auf Rennstrecken-Performance. Trotz derselben Basis unterscheiden sich die Fahrzeuge in entscheidenden Punkten.

Der Jesko Absolut wurde als das schnellste Modell von Koenigsegg entwickelt. Er verzichtet auf den großen Heckflügel des Attack und setzt stattdessen auf verlängerte, flache Finnen am Heck, die den Luftwiderstand minimieren. Mit einem Luftwiderstandsbeiwert (Cw-Wert) von nur 0,278 erreicht der Absolut Geschwindigkeiten von über 480 km/h. Gleichzeitig wurde der Abtrieb reduziert, um den Luftstrom so störungsfrei wie möglich zu halten. Das Fahrwerk ist weicher abgestimmt, um bei extremen Geschwindigkeiten Stabilität und Kontrolle zu gewährleisten.
Der Jesko Attack hingegen ist für die Rennstrecke optimiert. Er verfügt über einen massiven Heckflügel und zusätzliche aerodynamische Anbauteile, die bis zu 1.400 kg Abtrieb erzeugen und maximale Traktion ermöglichen. Das adaptive Fahrwerk ist härter abgestimmt und sorgt für präzises Handling und Stabilität bei hohen Kurvengeschwindigkeiten. Die Höchstgeschwindigkeit des Attack liegt unter der des Absolut, doch seine Stärke liegt in der Agilität und Performance auf kurvigen Strecken.

Beide Modelle teilen sich den gleichen 5,0-Liter-V8-Twin-Turbo-Motor, der bis zu 1.600 PS (bei Verwendung von E85-Kraftstoff) und 1.500 Nm Drehmoment liefert. Das 9-Gang-Light-Speed-Transmission (LST)-Getriebe ermöglicht extrem schnelle Gangwechsel. Die Leistung wird jedoch je nach Variante unterschiedlich genutzt: Der Absolut ist auf Geradeausfahrten und maximale Geschwindigkeit ausgelegt, während der Attack für maximale Rennstrecken-Performance optimiert ist.
Optisch spiegelt sich diese Spezialisierung wider. Der Jesko Absolut präsentiert sich mit einem minimalistischen und aerodynamischen Design, das auf unnötige Anbauteile verzichtet. Der Jesko Attack hingegen wirkt aggressiver mit seinem großen Heckflügel und anderen aerodynamischen Komponenten, die für die Rennstrecke erforderlich sind.

Übrigens wurden die beiden Fahrzeuge in Aachen in Deutschland gesichtet. Da sie Nummernschilder einer Autogarage tragen, schließen wir darauf, dass sie von Esser Automotive, dem deutschen Koenigsegg-Vertreter, stammen. Was für eine wilde Kombination und was für ein großartiger Fund!

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