Als Car Spotter durch Europa reisen

Als Car Spotter durch Europa reisen

Die teuersten Umbauten, die luxuriösesten Typen oder einfach nur wirklich ausgefallene Edelkarossen finden Car Spotter an vielen exklusiven und manchmal etwas versteckten Orten Europas. Nur wann sind tatsächlich die besten Fotos und Sichtungen von den einzigartigen Chromboliden und wo möglich? Diese Frage wird im Internet sowie an Stammtischen heiß diskutiert und die Meinungen gehen teils weit auseinander.


Car Spotting - die Jagd nach den Luxusautos

Car Spotter erfreuen ihre Mitmenschen mit den ausgefallensten Modellen aller Nobelmarken und gelegentlich mit spektakulären Schnappschüssen. So kommen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten immer wieder einmal Bilder, auf denen sich ein Löwe auf dem Rücksitz eines Ferrari 458 Speciale rekelt oder ein Gepard gelangweilt aus einem brandneuen Lamborghini ?Huracán Performante lugt.
In Europa drückt sich dieser Drang aufzufallen eher in massiven Umbauten der ohnehin kostspieligen Fahrzeuge aus. Dabei bleiben selbst Edelkarossen von Rolls Royce oder Maybach nicht verschont, denn auch die lassen sich mit entsprechend hohem finanziellen Aufwand aufmotzen. Um solche Unikate oder einen Veneno für 3,3 Millionen Euro zu finden und in der Digitalkamera abzuspeichern, sind Glück, Erfahrung, Raffinesse und gelegentlich auch etwas Hilfe notwendig.


Europas Top-Plätze für Car Spotter

Unter Car Spottern sind die großen Casinos in Deutschland ebenso beliebt, wie die Nobelhotels oder Opernhäuser in den Metropolen . Dabei wird es in der nähe eines Casino immer schwieriger, mit der Kamera zum Schuss zu kommen. Gerade diese bekannten Plätze sind inzwischen durch die Polizei und oftmals durch private Sicherheitskräfte abgeriegelt. So müssen sich Car Spotter neue Orte suchen, damit die Sammlung an chromglänzenden Luxuskarossen beständig wachsen kann. Wer selbst ein teures Auto hat, kann einfach versuchen, in das Parkhaus des Casino zu fahren und die anderen Karossen abzulichten. Das ist in Deutschland immer noch möglich.


Das Casino Monte Carlo

Schon fast antik ist das Casino Monte Carlo zu nennen, das bei Car Spottern aber noch immer zu den besten Plätzen für eine gelungene Sichtung zählt. Insbesondere zu bedeutenden Veranstaltungen im Fürstentum lohnt sich die Fahrt ans Mittelmeer, zumal das Wetter zum Badevergnügen einlädt.


Monaco, Barcelona oder Spa in Belgien

Wo pfeilschnelle Rennwagen in der Formel 1 an den Start gehen, da sind gewöhnlich auch die extravaganten Sondermodelle von Maserati, Porsche oder Aston Martin nicht weit. Problem dabei ist, dass die Fahrer dieser Supersportwagen in der Regel eine VIP-Karte für den Paddock-Club besitzen. Mit der ist das Parken der Millionenschlitten auf einem gesicherten Stellplatz außerhalb jeden Zugriffs inbegriffen. Wer sich mit einem vorbeisausenden Aston Martin Vanquish S zufrieden gibt, für den sind die Formel 1-Rennstrecken in Europa ganz sicher Orte mit großen Erfolgsaussichten, hat man jedoch weniger Glück neben der Rennstrecke, so findet man man die Supersportwagen auch in der nähe der großen Casinos in Monaco, Barcelona und Co.


Spielbanken & Casinos in den Metropolen

Casinos, Geld und teure Autos waren schon immer eine Kombination, die Car Spotter angelockt hat. Wer ausreichend Zeit und Geduld hat, der kann auf die begehrten Nobelkarossen oder Superflitzer warten, bei denen man allerdings nie genau weiß, wann und ob sie überhaupt kommen. Bei besonderen Veranstaltungen, wie einer Gala erhöhen sich die Chancen rapide.


Einkaufsboulevards

Die Kö in Düsseldorf, der Ku'damm in Berlin oder die Avenue des Champs-Élysées in Paris sind Prachtboulevards, an denen die angesagtesten Modedesigner und Juweliere ihre Niederlassungen betreiben. Meist fährt jedoch die gnädige Dame mit dem Chauffeur in der normalen Luxuslimousine vor. Der Ehegatte mit seiner Nobelkarosse gestaltet seine Zeit auf angenehmere Weise, anstatt beim Aussuchen von Schuhen Beistand zu leisten. Allerdings sind zu gesellschaftlichen Ereignissen, wie einer Neueröffnung, einem Jubiläum oder bei einer Vernissage die Chancen recht gut, auf den extravaganten Shoppingmeilen einen Bugatti Veyron Grand Sport Vitesse oder den sehr seltenen Koenigsegg CCXR Trevita auszumachen.


Heiße Tipps für Car Spotter in Italien

Besondere Orte und außergewöhnliche Events sind oft erfolgversprechende Reviere, um auf die Jagd nach den sehr seltenen Edelkarossen zu gehen.

Wer es auf einen rassigen Italiener abgesehen hat, der ist mit dem kleinen, romantischen Portofino östlich von Genua gut beraten. In dem teuersten Fischerdorf der Welt unterhalten etliche Millionäre eine Ferienwohnung oder eine Villa. Da alle Flächen bereits mit historischen Bauten belegt sind, können nur selten Garagen errichtet werden. Zumal die meisten Häuser in die Berghänge integriert wurden. So finden sich besonders an den Wochenenden im Sommer Dutzende Ferraris, Lamborghinis oder Bugattis, die brav hintereinander in den Gassen abgestellt sind.

Wer es auf internationale Modelle der Luxusklasse von BMW, Mercedes oder Jaguar abgesehen hat, der kann seine Jagd ebenfalls im Land der Pizza und Pasta beginnen. Sardinien ist eine Empfehlung und hier die Costa Smeralda hoch im Nordosten der Mittelmeerinsel. Kein geringerer als Aga Khan machte aus dem Fischerdörfchen Porto Cervo einen beliebten Treffpunkt des internationalen Jetset. Der reist mit Luxusjachten an und mit Autos, die einzigartig sind. Insbesondere während der Rolex-Regatta, dem Maxi Yacht Rolex Cup im Juli und während der Ralley Costa Smeralda im September stehen moderne Rolls Royce Phantom VII gleich neben ihrem liebevoll restaurierten und legendären Vorgänger aus den 1930er Jahren. Des Weiteren finden sich solche Luxus Modelle auch in der nähe des Casino Municipale Campione d’Italia.


Britischen Nobelkarossen auf der Spur

Soll der neuste McLaren P1 fotografiert werden, ist der Car Spotter heiß auf einen Ferrari mit Rechtslenkung oder will er einen Luxus-Jaguar auf frischer Tat ertappen, dann sind selbst die nobelsten Viertel in London nicht wirklich das richtige Jagdrevier. Wesentlich erfolgversprechender ist das beschauliche Birmingham an der schottischen Nordseeküste. In der traditionsreichen Universitätsstadt, in der einst mit Maria Stuart die Königin von Schottland lebte, wurde 2016 ein besonderer Sportplatz eröffnet.

Ausgerechnet der spätere Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump erwarb ein riesiges Grundstück im Norden der Hafenstadt. Auf dem entstand ein famoser Golfplatz, für den Golfer aus aller Welt nach Birmingham fliegen. Der exquisite Parcours lockt auch die Finanzmagnaten und Prominenten aus ganz Europa an; insbesondere zu Turnieren oder in den Sommerferien. Mit einem kleinen Bestechungsgeld lässt sich mit etwas Glück ein Parkplatzwächter finden, der nichts dagegen hat, wenn harmlose Car Spotter einen Pagani Huayra, einen Audi R8 V10 oder einen Ferrari LaFerrari ablichten und an die Community melden.


Fazit

Wer als Car Spotter erfolgreich sein will, der kommt um eine sorgfältige Studie der Gepflogenheiten der Schönen und Reichen nicht herum. Vom Wiener Opernball über die Luxusgolfplätze an der spanischen Costa del Sol bis zum traditionellen Pferderennen Royal Ascot südlich von Schloss Windsor im Juni, sollten alle bedeutenden Events sorgfältig studiert werden und natürlich auch die Casinos in deren Nähe ausfindig gemacht werden. So werden für Car Spotter Reisen durch Europa nicht nur schön, sondern auch von Erfolg gekrönt.

Kommentare zu diesem Artikel


    Das ist nicht ok


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